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Montag, 21. Juli 2008

The American Dream: Meine Meinung über GTA IV



Grand Theft Auto IV war vor ungefähr 2 Monaten noch ein großes Thema für die "Netzwelt" oder ähnliche, Spalten der Zeitungen und Onlineauftritten der Selbigen. Nun, mit etwas Abstand auf das Lamentieren, veröffentliche ich meine Meinung. Nach rund 100 Stunden Spielzeit kann man doch das ein oder andere Detail beurteilen.

Spielspaß
Ich gehe wie immer vor und beurteile nur die Sachen die wirklich interessieren. 
Spaß hat man während den rund 40 Stunden, die drauf gehen, ehe man zum finalen Schuss ansetzt und die Storyline beendet. 
Man fühlt sich wie in einem gutem Actionfilm, allein durch die fantastischen Filmeinspielungen.  
Dass die Story mit einem Schuss endet ist auch logisch. Denn, der eigentlich zehnte Teil von GTA ist schlicht ein brutales Spiel. Die erwähnten Gazetten sprechen von einem Kleinkriminellen Niko Bellic, in Wahrheit würde man in den parodierten Vereinigten Staaten mehrmals hingerichtet werden, bei dem Register, was man sich im Spiel erarbeitet. 
Den Migrationshintergrund von Niko könnte man in Deutschland als Provokation werten, aber immerhin ist er nicht 16. 
Diese ganzen politischen Seitenhiebe bleiben dem Durchschnittsspieler aber verborgen. Er interessiert sich dafür wie man die gefühlten 4189 Ballerorgien über die Bühne bringen kann, und das klappt hervorragend. Der ausgetüftelten Steuerung sei dank. 
Auch musikalisch hat man sich gegen alle Vorlieben versichert, wer seine Lieblingsmusik auf ein Genre festlegen kann findet auch schnell seinen liebsten Radiosender. Ich bevorzuge Radio Broker und dazu ein Pißwasser.
Wenn man die magischen 100% erreichen möchte, kann der Spaß schnell in Krampf umschlagen, 200(nicht 50, nicht 100, NEIN 200!!!) Tauben in dieser unglaublich großen und nischenreichen Welt suchen, finden und töten zu müssen, führt zu akutem Frust. 

Grafik
Die beste Grafik nützt nichts wenn das Spiel scheiße ist, aber ein Werk wie GTA IV wird davon abgerundet. Die Liebe zum Detail hat Einzug gehalten in Liberty City, die Vorgänger waren wohl rein technisch dazu nicht in der Lage. Aber wer aufmerksam is,t bemerkt das manche SUVs Bildschirme in den Kopfstützen montiert haben oder dass es unter Autos vom selben Typ kleine optische Unterschiede gibt, das kannte man bisher nicht. 
Auch die Tötungsdelikte werden ansehnlich verpackt, Blut spritzt wo es nur kann. Das jeder Passant der von einem Auto angefahren wird einen halben Liter davon auf der Motorhaube hinterlässt, kann mögen, muss man aber nicht.

Fazit
Viel ist nicht zu sagen zum Spiel. Es bietet (fast) alles, was man sich als Fan der Reihe wünscht. Es perfektioniert das Schwerverbrechen und manifestiert die Verweigerung der Jugendfreigabe, wenn GTA auf der Packung steht. Aber nicht alles ist rosa. Die 100% werden wie in allen 3D-Teilen in Höhen gehängt, die unter 150 Stunden nicht zu erreichen sind. 
Aber die positiven Argumenten, die im vollen Umfang meine Ausdauer beim schreiben übersteigen, überwiegen.
Wer dieses Spiel nicht mag, heißt Ronald Pofalla!

Samstag, 12. Juli 2008

My Two Cents [1]


Sie tragen Schuhe, die einen Namen haben: Chucks, Vans, Air Force One, sie hören Musik, die beurteilt, wie "porno" man ist – und sie hassen das alles....
Jugendliche, wie ich selber einer bin, sind eben vielseitig!
Und das scheint Angst zu machen. Man kann in einem SPIEGEL-ONLINE-Artikel (Link) nachlesen, wie Jugendliche "ticken". Dort werden sie in Schubladen gesteckt, und es wird mehr oder weniger genau erklärt, was die Eckpfeiler dieser Schubladen sind. Verzichten darf man dabei nicht auf den Wettbewerb der Schulen, den Gazetten bei ihrem flachsinnigen Klischee-Surfing zu helfen. Dafür gibt’s Geld und eine Urkunde. Bravo Schule!
Man macht es sich sehr einfach in der Journaille, den Menschen zu erklären, wie die Welt funktioniert und wo man aufpassen muss.
Die Jugend muss noch mehr einstecken: Der SPIEGEL erklärt auch die Jugendsprache!
(Anders als mit reiner Satire kann ich mir dieses Quiz (Link) nicht erklären!)

Freie Medien bilden Meinungen – und diese medialen Ergüsse schaufeln tiefe Gräben zwischen naiven Eltern, die solchen Schund glauben, und ihren pubertierenden Kindern.

Doch die freien Medien können noch mehr.
Sie berichten. Sie berichten über gesichts- und profillose (oder „profi-lose“?) Politik und produzieren ihre Schlagzeilen, wie VW seinen Golf: Alle sehen gleich aus.
Dabei sind die politischen Statements in den Medien klar: Rechts ist böse, Links richtig böse, die gesichtslose, profillose Mitte, die ist super!
Dass die Union aus CDU und CSU mal rechts-konservativ angedacht war, vergisst man oder erfährt man nicht mal mehr. Dass die SPD aus kommunistischen Lenden geboren wurde, ist auch irgendwie untergegangen,,.
Beide brüsten sich, die "Mitte" zu sein – und pissen sich damit selbst an die teuer eingekleideten Beine.
Denn Chancen haben die Parteien nur, wenn sie zu ihren Überzeugungen stehen! (und damit mein’ ich nicht die FDP, die fuhr schon immer mit 60 auf der Mittelspur...)

Was die eigentliche Schande der aktuellen Medienlandschaft ist, merkt man kaum.
Man schaut bei N24 die schlecht gemachten Nachrichten und bekommt außer ein wenig Trash-TV über betrunkene Schiedsrichter dasselbe geboten wie bei der Tagesschau aus Hamburg, natürlich ohne Bundesliga-Senderechte.
Man liest SPIEGEL ONLINE und schaut dann bei Stern.de, welche Zeilen der dpa-Meldung dort verändert wurden.
Mein Anliegen sollte jetzt klar sein. Wo man hingeht, bekommt man dasselbe. Die selben Quellen und das selbst Recherchierte werden zum nötigen Übel. Außer....

Außer es geht um CHINA! China ist doch super, oder? Ich will mehr wissen über China! Es ist ja nicht so, dass man alle zwei Stunden eine neue mehrteilige Doku-Reihe im ZDF zu sehen bekommt über CHINA (weil es so toll ist, darf man es nur noch in Blockbuchstaben schreiben)! Bei der Kohle, die dort zu holen ist, vergisst „man“ doch die Querdenker in Tibet (schlecht = klein schreiben, am besten gar nicht – wäre da nicht der Buddha Avalokiteshvara, der jetzt schon mal prophylaktisch mit allen Mitleid hat, die sich bald die Fresse aufschürfen werden).
Besonders, wo man dort sportlich (lol, hähähähähähähäh) und vor allem lufttechnisch (drei mal lol) sauber Olympische Spiele veranstalten will. Da lässt es sich kein gelangweilter schwäbischer Spätzleritter nehmen, mit Fahrrad, Reisebus oder Bobbycar zur Eröffnungsfeier zu kutschen....

Danke!
Es grüßt Sie der Mann des Wortes
Danke!